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Bauholz ist in der Regel Nadelschnittholz



Und wir brauchen das Nadelholz !

  • Als Bauholz ist es essentiell.
  • Kommt das Bauholz nicht aus unseren Wäldern hat es oft lange Transporte hinter sich oder es kommt zudem teils aus unsicheren Quellen. Das ist Klimaschädlich.
     

Mehr Infos finden Sie im Folgenden, diese werden laufend ergänzt.



 

Markt und Betriebe

 

Nadel- Schnittholz...
... geht v. a. in Bauholzbereich

  • Viele heimische Sägewerke sind auf Nadelholz spezialisiert.
  • In Deutschland werden pro Jahr mehr als 24 Mio. m3 Schnittholz erzeugt, überwiegend Nadelschnittholz.
  • Etwa 30% am deutschen Verbrauch von Nadelschnittholz stammt heute rechnerisch aus Importen.
  • Diese Importe sind rein quantitativ durch heimische Produktion ersetzbar.


Laub-Schnittholz...
... geht v. a. in Innenausbau & Möbel

  • Etwa > 50% am deutschen Verbrauch von Laubschnittholz stammt heute rechnerisch aus Importen.
  • Diese Importe sind rein quantitativ durch heimische Produktion ersetzbar.

 

  • Das klassiche Bauholz bei uns ist die Fichte.

  • Die sehr guten Eigenschaften der Fichte, wie ihre sehr gute Bearbeitbarkeit und ihre guten technischen  Eigenschaften machen sie zum beliebtesten Bauholz.
     
  • Sie ist die dominierende Baumart unserer bewirtschafteten Wälder.
     
  • Aus dem Bereich Bau ist sie nicht weg zu denken. Viele heimsiche Sägewerke sind auch von ihrer technischen Ausrüstung und den organisatorischen Abläufen stark auf die Fichte spezialisiert.

  • Produkte wie Hobelware, Fasebretter, Hobeldielen und Außenverschlungen werden von den Verarbeitern wie den Zimmereien vielfach über den Handel eingekauft. Diese Produkte werden zwar im Falle der Fichte teilweise bereits auch regional hergestellt, im Handel werden aber oft auch importierte Produkte in diesen Bereichen angeboten, v. a. aus Skandinavien.
     
  • Aber von den Dimensionen her würden viele Verarbeiter wie auch der Handel oft gerne auch auf die heimische Ware ausweichen. Dies wurde am Beispiel Hobelware verdeutlicht. Hier bietet der Handel die gerne nachgefragten Abmessungen in 146 mm überwiegend aus Skandinavien an. Aus deutscher (heimischer) Produktion wäre meist nur Ware mit den Abmessungen 106 mm und 112 mm zu bekommen. Von der Verarbeiterseite wurde betont, dass sie breitetre Abmessungen (z. B. 146 mm) bevorzugen (mit 12-14% Trockenheit als weitere Voraussetzung), diese aber gerne auch aus heimischer Produktion beziehen würden. 
     
  • Ein weiteres Thema waren in den Gesprächen die größeren Abstände zwischen den Längensortierungen der heimischen Produkte. Das hat zur Folge, dass die Holzverarbeiter wie die Zimmereien bei skandinavischen Abmessungen weniger Verschnitt haben.
     
  • Bei vielen Sägewerken ist es aus Lagerkapazitätsgründen und produktionstechnischen Aspekten schwierig, das volle Sortiment in skandinavischen und heimischen Abmessungen gleichzeitig bereitzustellen.
     
  • Im Klimawandel könnten jedoch viele heutige Fichtenstandorte starke Ausfälle haben, so wird von Klima-Forst-Experten immer wieder betont. Diese und viele andere Fragen zum Thema "Zukunftswald im Klimawandel will Holz von Hier auf einer Zukunftswerkstatt mit interdiziplinär zusammengesetzten Experten und Praktikern nachgehen. Holz von Hier hält Sie auf dem Laufenden.

 

Kiefer - ein tolles aber kaum genutztes Bauholz

 

  • Befragte Holzverarbeiter wie Zimmereien betonten, dass sich die Kiefer sehr gut im nicht sichtbaren Baubereich eignet und dass ihre Tragfähigkeit und die Standfestigkeit mindestens gleich, wenn nicht deutlich höher ist, als die der Fichte. Deshalb würde gerne auch Kiefer als massives Bauholz verwendet.
     
  • Einge befragte Bayerische Zimmereien verwenden auch bereits Kieferbauholz, dieses kommt dann aber oft aus Mecklenburg ("Merkische Kiefer").
     
  • Immer noch herrsche großer Informationsmangel bei Kunden und Bausachverständigen, welche die Bläue der Kiefer und die stärkere Astigkeit immer noch als Holzfehler ansehen und es hierdurch häufiger zu Reklamationsrisiken käme. Hier müßte Informationstransfer an die Kunden und Bausachverständigen durchgeführt werden, dann sei die Kiefer ein sehr interessantes massives Bauholz.
     
  • Die befragten Sägewerke merkten bei den Gesprächen an, dass Kiefer gerade bei der Konstruktionsvollholzherstellung (Keilverzinkung, KVH) schwerer einsetzbar sei als die Fichte, weil der Sortieraufwand wesentlich höher sei und gleichzeitig aber der Preis für Fichte-KVH höher als für Kiefer-KVH. Wenn sich jedoch die Marktpreise angleichen würden, sie dies durchaus auch überdenkenswert.
     
  • Einzelne Sägewerke bieten bereits klassiches massives deutsches Kieferbauholz an, dieses kommt dann in der Regel aus Mecklenburg ("Merkisches Kiefer"). 
     
  • Der befragte Holzhandel merkte an, dass wenn Kiefer Bauholz oder Kiefer-KVH jetzt angeboten würde sie vielfach importiert würde, vor allem aus dem Billiglohnland Polen (vgl. Anmerkung Sortieraufwand und Preisangleichung Kiefer Fichte). 
     
  • Der befragte Bayerische Forst betonte, dass es im südwestlichen Teil Oberfrankens, in weiten Teilen Mittelfrankens und in Teilbereichen der Oberpfalz klassische Kiefernstandorte gibt, die in den nächsten Jahrzehnten nicht unerhebliche Kiefernholzmengen liefern werden. Das Kiefernholz, das in der Vergangenheit nicht immer angemessen zu verwerten war, besitzt aus diesen Standorten oft überdurchschnittliche Qualität und wäre es wert, durch entsprechende Marketingmaßnahmen aufgewertet zu werden.
     
  • Im Mpment ist es jedoch noch so, dass die Vorkommen an Kiefer auf velen Standorten noch nicht hiebsreif sind. Bei der Kiefer müssen also zunächst auch weiter entfernte heimische Standorte in Betracht gezogen werden, denn kommt das Holz nicht aus unseren Regionen hat es oft fast 1.000 bis 5.000 Transportkilometer aus Polen oder Skandinavien oder Sibirien hinter sich.

  • Gute Kiefernstandorte in Deutschland finden Sie demnächt unter "wo-wächst was"

 
Lärche und Douglasie - Informationstransfer ist wichtig.
 

  • Befragte Zimmereien merkten am, dass beide Hölzer von Ihnen gerne für Anwendungen im Außenbereich verwendet werden, z. B. Schalungen, Balkone, Terrassen.
     
  • Eingekauft würden diese Hölzer fast ausschließlich im Handel. Im Handel aber sei fast nur "nordische Ware" zu bekommen.
     
  • Dabei würden viele Zimmereien z. B. sehr gerne heimische Lärche verwenden, denn die nordische Lärche sei zwar etwas feinringiger, aber „langweiliger“ in der Farbgebung und würde zudem ohne Behandlung schnell vergrauen. Die heimische Lärche sei bunter und vergraut nicht oder wesentlich langsamer. Das wisse nur kaum jemand. Das müsse als Marketingargument für die heimische Lärche genutzt werden.
     
  • Architekten würden in den Ausschreibungen leider immer nur auf "nordischer Ware" bestehen. Von den Zimmereien wurde vermutet, dass die sehr guten Eigenschaften der heimischen Lärche kaum bekannt sind.

  • Von den Praktikern die tagtäglich Holz verbauen wurde betont: Lärche die „gleich hinter dem Ural her kommt“ ist qualitiativ gesehen auch nicht besser ist als Lärche aus Deutschland. „Wenn muss die Lärche schon tatsächlich aus Sibirien kommen“. In Sibirien aber herrscht  keine nachhaltige Waldbewirtschaftung wie bei uns.  

 

 

  • Auch vom Handel wurde bestätigt, dass wenn Ware aus Lärche und Douglasie angeboten werde sei dies vielfach importiert, v. a. aus Skandinavien, "weil die meisten Architekten es so gewohnt sind".

  • Aus Sicht befragter Sägewerke ist die Lärche (teils auch die Douglasie) in der Herstellung interessant. Bei der Douglasie sei allerdings der Sortieraufwand ähnlich hoch wie bei der Kiefer. Aber Lärche wäre als klassisches Bauholz wie auch als KVH interessant.
     
  • Die Frage die sich gerade hier immer wieder stellte und von den Sägewerken auch immer wieder an den Forst gestellt wurde ist: bekommt man diese Hölzer in in ausreichender Menge in unseren Regionen ?

  • Erste Angaben von Forst dazu lauteten: das Vorkommen von erntefähigen Douglasien sei in Nordbayern vorhanden aber von der Menge begrenzt. Lärche sei (insbesondere in Unterfranken) etwas häufiger, aber auch i.d.R. nur einzeln den Beständen beigemischt. Daher fallen oft nur Kleinmengen bei Hiebsmaßnahmen an, was die Verwertung erschwert. Bei beiden Baumarten würden neue Käufer, die sich auf die verstreuten Kleinmengen spezialisieren, um an die an sich guten Holzqualitäten zu kommen, sehr begrüßt. Man sollte das Argument der Zimmerer weiter verfolgen, wonach gerade die heimische Lärche farblich interessanter ist. Hier könnte sich die Kennzeichnung als z.B. „heimische (Flachland)-Lärche“ oder „Farb-Lärche“ lohnen.
     
  • Bei diesen Baumarten müssen also auch weiter entfernte heimische Standorte in Betracht gezogen werden, denn kommt das Holz nicht aus unseren Regionen hat es oft fast 5000 Transportkilometer aus Sibirien hinter sich.

  • Gute Lärchenstandorte und Douglaisenstandorte in Deutschland finden Sie demnächt unter "wo-wächst was"



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